Dawdling away

Hands

Ichigo nahm Uryuus Hand und bog seine Finger sanft nach oben. "Besser?" Uryuu nickte. Mit der anderen Hand begann Ichigo in der Innenfläche von Uryuus Hand Kreise zu malen und wenn er die verspannten Stellen fand, dort mit leichtem Druck zu massieren. Uryuu hatte seinen Blick auf die Trümmer ihres Schlachtfeldes gerichtet, aber seine Gesichtszüge entspannten sich langsam eine Kleinigkeit, die Ichigo früher nicht bemerkt hätte.

Vorsichtig ließ er Uryuus Finger los, aber sie versteiften sich wieder. Ichigo setzte sich vor Uryuu auf den Boden und umschloss dessen Hand diesmal von beiden Seiten. Uryuu lächelte schwach und murmelte dann: "Klein-Ishida hat wieder einen Krampf in der Hand und Mama muss ihm helfen..."

Ichigo boxte ihm leicht in die Seite. "Ich wurde von höchster Stelle beauftragt, besonders gut auf deine wertvollen Hände aufzupassen, weil du das nicht ordentlich machst. Und deswegen kriegen sie jetzt eine Entspannungskur." Uryuu sah Ichigo ungewöhnlich offen ins Gesicht und Ichigo konnte Erschöpfung, Dankbarkeit und Unsicherheit in seinen Augen lesen. Leise sagte Uryuu: "Meine Hände sind auch nicht soviel toller als deine."

Ichigo begann wieder seine Kreise zu malen. "Weißt du, ich habe hohen Respekt vor deinen Händen. Meine Hände können nur Schwertgriffe und ab und zu einen Stift halten, du brauchst deine zum arbeiten, nähen, Klavier spielen, kämpfen, Leute zusammenflicken, wenn sie am verbluten sind. Kein Wunder, dass sie mal ein wenig Aufmerksamkeit haben wollen." Er grinste, hob Uryuus Hand zu seinem Mund und küsste sie leicht. Dann legte er seine eigene an Uryuus, drückte ihre Handflächen gegeneinander und verschränkte dann langsam ihre Finger.

"Immer noch verkrampft?" Uryuu schüttelte den Kopf.

25.7.09 18:05


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Buch

Keigo kannte zwei Sorten von Büchern: die, die er besaß, und die, die er gelesen hatte. Die ersteren standen in einem Regal in seinem Zimmer, weil es zum Bild gehörte, das seine Eltern von ihm hatten, weil es zu dem Menschen passte, den sie gerne als Sohn hätten. Er kannte von allen den Inhalt, hatte jedes Wort aufgenommen und verarbeitet. Diese Bücher waren gut behandelt worden, sorgfältig aufgeschlagen und ordentlich ins Regal zurückgestellt. Aber Keigo hatte sie nie wirklich gelesen.

Bücher mit eingedellten Einbänden, Kaffee- und Schokoladenflecken, fast am Auseinanderfallen, mit dazunotierten Bemerkungen und Worten am Rand. Diese gehörten nicht ihm, sondern Yuushi, und sie machten ihn zu dem Freund, der er für ihn war. Yuushi lieh ihm die Bücher nie, sondern verlor sie im Clubraum, verwechselte Keigos Tasche mit seiner eigenen oder ließ sie einfach kommentarlos auf Keigos Platz liegen. Eine Bruckner-Biographie war das letzte gewesen, davor Briefe von Rilke und Schillers "Räuber". Keigo weigerte sich allerdings, "Stolz und Vorurteil" zum sechsten Mal zu lesen.

(Und das hatte absolut nichts mit den ganzen Zetteln zu tun, die er immer für sich darin fand.)

25.7.09 18:02


Salome

Grimmjow's hair have exactly the right colour. And length. Very important. She digs her hands in deep and grabs them, pulling. He doesn't mind. After all, he is an Espada and what guy would complain about something like that?

She wonders how they get to feel so silky. Things like shampoo don't exist in Hueco Mundo as far as she knows, but - mah, why does she even care? They feel perfect.

She tilts his head to one side and pulls it close, putting her cheek against his hair. It smells warm. She tries to curl a lock around her fingers, but they're always just this bit too short.

She pouts, he laughs. Cutting his hair in Pantera-form had been a brilliant idea. Silently, he agrees and half a year later, he prowls on her balcony, asking for a re-cut.

18.3.09 13:36


Espada. Hope.

This is why we live:

Because we don't care enough to die. Because we are too bored to will anything to change. Because we live on instincts and instincts always better the head in suicide questions.

Because we are proud. And show-offs. So we fight and strive and survive to show them that we can, just because we can.

 

Because she had to come and flutter around and look and touch us, just so, and we were lost. And living was taken away to be replaced by meaning. Or at least a picture. Not a meaning but desire.

And so we followed, just because we wanted to, just because we could, and she didn't push us away. Wasn't afraid, but smiled. Continued to touch us, stroke us, caress us and the warmth - despicable uncomfortable warmth - washed our thoughts away, put our brain to sleep. With each touch, each stroke, each gentle word she whispered or laughed, each smile, this picture was solidified. Engraved in our consciousness.

A promise, a curse, of life.

And so I live.

18.3.09 13:35


Big in Denver

Sie hatte ihm das Sofa als Schlafplatz zugeteilt. Er war etwas skeptisch, ob es bequem und lang genug sein würde und ob er auch nur eine Minute mit jemand anderem im Raum schlafen könnte. Im Moment saß er aber noch vor dem niedrigen Tisch und arbeitete, seine innere Uhr tickte noch nach japanischer Zeit und dort war es im Moment zehn Uhr abends.

Sie war auch noch wach und lief scheinbar planlos durch die kleine Wohnung. Räumte hier drei Decken aus dem Schrank, holte sich aus der Küche Joghurt und Instant-Nudelsuppe (um drei Uhr nachts? um Gottes Willen...), schrieb dort noch zwei Emails und Überweisungen. Sie hatte gefragt, ob ihn Musik stören würde - er war Gast hier, natürlich nicht - und summte ab und zu mit, es liefen Chopins Nocturnes.

Etwa zwei Stunden später ging sie schlafen (morgen war Samstag, sie würde ausschlafen, hatte sie gesagt) und nach einer weiteren Stunde fuhr auch er seinen Rechner herunter und brachte die Kaffeetasse zur Spüle. Kaum hatte er die Augen geschlossen, vergaß er, dass er nicht zuhause war, und schlief sofort ein.

18.3.09 13:28


Big in America

Es gibt einen Unfall am Bahnhof und wegen der Aufräum- und Reparaturarbeiten fahren bis auf weiteres keine Züge mehr.

Er sitzt fest. Mitten in der Hotellobby - he's come to love that place - vor dem Wandfernseher, der gerade die Lokalnachrichten bringt, neben sich den Koffer und seinen Mantel. Er hätte nie herfliegen sollen, dieses Land hat es auf ihn abgesehen.

"Wolltest du nicht nach Denver?"

Oh. Die schon wieder.

"Ich will immer noch. Die Züge aber nicht."

Sie nippt an ihrem Kaffeebecher - hat er sie schon mal ohne gesehen? Ist übermäßiger Kaffeekonsum nicht gesundheitsschädlich? Oh, er sollte vielleicht nicht gerade reden - und blickt Richtung Fernseher.

"Meine Freunde holen mich gleich ab, ihr Spiel ist durch und wir fahren wieder heim." Ein weiterer Schluck. "Und zufällig kommen wir aus Denver."

Sie dreht sich endlich zu ihm um und grinst. "Willste mit? Ist noch Platz im Wagen."

18.3.09 13:27


Meeting

"Um - you're his lover?"

"No, I'm not. Maybe I could be, would be, if-"

"Should be, rather."

"Oh, good morning. There's coffee in the kitchen."

18.3.09 13:20


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